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Corona - Frühjahr 2022

Corona - Frühjahr 2022
Veröffentlicht von Martin martin.rogalla@ekir.de am Sa., 27. Nov. 2021 00:00 Uhr
Corona-Infos

Liebe Gemeinde,

 unsere Gottesdienste finden bei hohen Inzidenzen im Frühjahr 2022 weiterhin als Präsenzgottesdienste mit 2-G-Regelungen (+ Masken) statt. Entsprechend unseres aktuellen Gottesdienstplans wird es aus der Stadtkirche und der Pauluskirche Online-Gottesdienste (Live-Übertragungen) geben.

Natürlich bleibt unser Pfarrteam weiterhin jederzeit für Sie ansprechbar.

Bitte bleiben Sie gesund und lassen Sie sich impfen, damit wir 2022 wieder mehr Gemeinschaft leben können!

 

Hier finden Sie die aktuelle kirchliche Corona Schutzverordnungen (NRW)

In Nordrhein-Westfalen gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung vom 17. August 2021 in der ab 17. Dezember 2021 geltenden Fassung. https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Zugangsbeschränkungen unter bestimmten  Voraussetzungen

Das Maß der angeordneten Schutzmaßnahmen orientiert sich insbesondere an der Anzahl der in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Hospitalisierungsinzidenz). Maßgeblich ist insoweit der vom Robert Koch-Institut für Nordrhein-Westfalen tagesaktuell ausgewiesene Wert. Weitere Indikatoren sind die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten, die Anzahl der intensivpflichtigen COVID-19-Fälle an der ITS-Kapazität, die Anzahl der COVID-19 geimpften Personen, die Zahl der Todesfälle, die Altersstruktur der Infizierten sowie die Entwicklung des R-Wertes. Immunisiert im Sinne der Verordnung sind vollständig geimpfte sowie genesene Personen. Getestete Personen im Sinne der Verordnung sind Personen, die über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung von einer zuständigen Stelle bescheinigtes (eigenverantwortliche Selbsttests reichen nicht aus) negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigtes höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen – und daher nicht in der Zeit vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 9. Januar 2022 – als getestete Personen. (Soweit ein PCR-Test verlangt wird, gelten sie auch als PCR-getestet). Das bedeutet für nicht geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren, dass sie in dieser Zeit nur dann vollständig immunisierten Personen gleichgestellt sind, wenn sie über einen Einzeltestnachweis verfügen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt. Bis zum Ablauf des 16. Januar 2022 sind auch Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren zur eigenen Ausübung (sportlicher), musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten immunisierten Personen gleichgestellt, wenn sie über einen negativen Testnachweis verfügen oder wenn sie als Schülerinnen und Schüler als getestete Personen gelten (nicht in der Zeit vom 27. Dezember bis 9. Januar).

Für den Zugang zu Versammlungen und Veranstaltungen gelten je nach Art der Ereignisse entweder die 3G-Regel (geimpft oder genesen, also immunisiert, oder getestet. Definition siehe oben!) oder die 2G-Regel (geimpft oder genesen, also immunisiert) Beschäftigte und ehrenamtlich eingesetzte Personen müssen immunisiert oder getestet sein, also nur die Voraussetzungen von 3G erfüllen! Bei Versammlungen und Veranstaltungen, bei denen grundsätzlich die 2G-Regel anzuwenden ist, müssen Beschäftigte oder ehrenamtlich eingesetzte Personen, die nicht immunisiert sind, über den Nachweis einer negativen Testung (wie oben beschrieben) verfügen und während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen. Bei Beschäftigten, die während der Berufsausübung keine Maske tragen können (zum Beispiel Berufsmusiker mit Blasinstrumenten) genügt übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis auf der Grundlage einer PCR-Testung.

Die 3G-Regel ist insbesondere anzuwenden bei allen Versammlungen im öffentlichen   Raum nach Artikel 8 Grundgesetz, bei Angeboten und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Angeboten der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit, rechtlich erforderlichen Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher Institutionen – also auch kirchlicher Gremien -, und Beerdigungen. Die 2G-Regel ist unter anderem anzuwenden bei Ausstellungen, Gedenkstätten oder sonstigen Kultureinrichtungen, Konzerten, Aufführungen, Lesungen und sonstigen Kulturveranstaltungen, touristischen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und touristischen Busreisen (Freizeiten). Unter die 2G-Regel fallen auch alle Bildungsangebote nicht schulischer oder nicht berufsbezogener Art sowie Freizeitangebote (also Gemeindekreise und ähnliches). Die 2G-Regel ist nicht anzuwenden für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren. (Dann gilt 3G). Auch Chorproben fallen unter die 2G-Regel.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauenden darf die Auslastung bei höchstens 50% der gesamten Höchstkapazität liegen. (Bei einer noch darüber hinausgehenden Zuschauendenzahl gelten besondere Regelungen).

Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind bei allen Personen von den für die Einrichtung oder das Angebot verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren und mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen! Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll dabei die vom Robert Koch- Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Die Kontrollen müssen grundsätzlich beim Zutritt erfolgen; eine alternative vollständige Kontrolle aller Personen erst innerhalb der Einrichtungen oder des Angebots ist nur auf der Grundlage eines dokumentierten und überprüfbaren Kontrollkonzeptes zulässig.

 

Maskenpflicht

In Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume – mit oder ohne Eingangskontrolle – auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind. Auch im Freien ist bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen mindestens eine medizinische Maske zu tragen. An festen Sitzplätzen, wenn die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder im Schachbrettmuster (je ein freie Nachbarsitzplatz zu jeder Seite) angeordnet sind, besteht die Maskenpflicht nicht. Außerdem ist in Außenbereichen mindestens eine medizinische Maske zu tragen, wenn   die zuständige Behörde dies für konkrete Bereiche ausdrücklich anordnet.

Auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise u.a. verzichtet werden:

  1. in ambulanten und stationären Wohn- und Betreuungsangeboten unter anderem für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, wenn kein direkter Kontakt mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Bewohnerinnen und Bewohnern besteht. Das gilt auch für Wohnangebote der Kinder- und Jugendhilfe,
  2. von immunisierten Beschäftigten bei der Berufsausübung in Innenräumen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder an festen Arbeitsplätzen oder in festen Teams ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen,
  3. von immunisierten Personen in Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn die Plätze von Personen aus verschiedenen Haushalten einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder im Schachbrettmuster angeordnet sind.
  4. zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  5. bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  6. von immunisierten Personen bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Eltern-Kind-Angeboten,
  7. bei touristischen Busreisen sowie Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten, wenn alle Teilnehmenden immunisiert sind und die Plätze von Personen aus verschiedenen Haushalten einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder im Schachbrettmuster angeordnet sind,
  8. von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Nachweis durch ärztliches Zeugnis muss auf Verlangen vorgelegt werden) und
  9. beim gemeinsamen Singen von immunisierten Mitgliedern von Chören oder von immunisierten Sängerinnen und Sängern bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote einschließlich der erforderlichen Proben.

Personen, die die Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind durch die für das Angebot verantwortlichen Personen von der Teilnahme auszuschließen!

Mindestabstand

Eine generelle Verpflichtung zum Einhalten eines Mindestabstands besteht nicht mehr. Jedoch wird auch im Freien das Tragen einer Maske empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern. Außerdem wird das Einhalten eines Abstands von 1,5 Metern zu fremden Personen und auch bei zufälligen kurzen Kontakten mit Bekannten empfohlen, siehe Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchVO NRW. Verzichtbar ist der Mindestabstand danach aber, wenn die Coronaschutzverordnung Zugangsbeschränkungen auf immunisierte und getestete Personen vorsieht. Dasselbe muss auch in allen anderen Fällen gelten, in denen ausschließlich immunisierte und getestete Personen anwesend sind.

In der genannten Anlage sind weitere zu beachtende Verhaltensregeln zum Infektionsschutz aufgeführt, Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchVO NRW ).

 

Gottesdienste

Die Kirchengemeinden entscheiden in eigener Verantwortung darüber, ob sie bei Gottesdiensten entweder die 3G-Regel ( Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete, Def.s.o.) oder die 2G-Regel (Zugang nur für Geimpfte und Genesene) anwenden.

In geschlossenen Räumen und bei Gottesdiensten und im Freien, sofern es von der zuständigen Behörde ausdrücklich angeordnet wurde, ist –  auch beim Gemeindegesang –  eine medizinische Maske zu tragen.

Immunisierte Ausführende und Vortragende sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske befreit, wenn sie einen ausreichenden Abstand zur Gemeinde einhalten. Nicht immunisierte Ausführende und Vortragende dürfen auf das Tragen der Maske verzichten, wenn vergleichbar wirksame Schutzmaßnahmen getroffen werden (z.B. Plexiglasabtrennung). Immunisierte Mitglieder von Chören oder Ensembles dürfen beim gemeinsamen Singen die Maske abnehmen. Das gilt auch für Solosängerinnen und -sänger bei Auftritten. Beim Spielen von Blasinstrumenten gilt keine Maskenpflicht.

Sofern Kirchengemeinden entscheiden, bei Gottesdiensten die 2G-Regel anzuwenden, ist aber zu beachten, dass dies für Beschäftigte und ehrenamtlich eingesetzte Personen nach der CoronaschutzVO NRW nicht gilt. Vielmehr müssen Beschäftigte und ehrenamtlich eingesetzte Personen immunisiert oder getestet sein, also nur die Voraussetzungen von 3G erfüllen! Bei Versammlungen und Veranstaltungen, bei denen grundsätzlich die 2G-Regel anzuwenden ist, müssen Beschäftigte oder ehrenamtlich eingesetzte Personen, die nicht immunisiert sind, über den Nachweis einer negativen Testung (wie oben beschrieben) verfügen und während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen. Bei Beschäftigten, die während der Berufsausübung keine Maske tragen können (zum Beispiel Berufsmusiker mit Blasinstrumenten) genügt übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis auf der Grundlage einer PCR-Testung.

Die Kirchengemeinden entscheiden in eigener Verantwortung unter Berücksichtigung der in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchVO NRW enthaltenen Empfehlungen und Regeln über die konkreten Schutzmaßnahmen bei Gottesdiensten.



Jugendarbeit

Gemäß der aktuellen CoronaSchVO des Landes sind alle Angebote der Jugendarbeit grundsätzlich unter der Berücksichtigung der nachfolgenden Regelungen zulässig.

Die Grundregeln des Infektionsschutzes sind einzuhalten. Hierzu sind die allgemeinen Verhaltensregeln zu Abstand, Hygiene und Masken (AHA-Regeln) möglichst umfassend in allen Lebensbereichen einzuhalten. Die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur CoronaSchVO NRW“ enthält hierzu grundlegende Verhaltensregeln.

Maskenpflicht (vgl. § 3):

Auf das Tragen einer medizinischen Maske kann im Rahmen von Angeboten der Jugendförderung verzichtet werden:

  • bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 15);
  • bei Busreisen im Rahmen von Kinder- und Jugenderholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe an festen Sitzplätzen, wenn alle Teilnehmenden immunisiert oder getestet sind (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 16);
  • bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für mehr als 20 Teilnehmende mit festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 7);
  • bei sportorientierten Angeboten, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 12).
  • Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen (vgl. § 3 Abs. 3).

Zugangsbeschränkungen, Testpflicht unter bestimmten Voraussetzungen (vgl. § 4):

„3 G“: Aufgrund der oben beschriebenen Erkenntnisse dürfen in dem jeweiligen Gebiet die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden:

  • Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial oder individuell benachteiligte Jugendliche sowie Angebote gemäß §§ 8a, 16 und 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (§ 4 Abs 1 Nr. 3);
  • nicht-touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen ein Test vorzulegen ist (§ 4 Abs. 1 Nr. 10);
  • Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils weiteren vier Tagen ein negativer Testnachweis vorzulegen oder ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchzuführen ist (§ 4 Abs. 1 Nr. 11).

„2 G“: Die folgenden Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten dürfen aufgrund der oben beschriebenen Erkenntnisse nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmende ausgeübt werden. Dies gilt NICHT für Personen bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren und Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, letztere Personen müssen über einen Testnachweis verfügen.

  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen, Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen in Theatern, Kinos und sonstigen Kultureinrichtungen sowie außerhalb von Kultureinrichtungen (§ 4 Abs. 2 Nr. 1);
  • Tierparks, Zoologische Gärten, Freizeitparks, Spielhallen, Schwimmbäder, Wellnesseinrichtungen und vergleichbare Freizeiteinrichtungen (§ 4 Abs. 2 Nr. 2);
  • die gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training) auf und in Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum (§ 4 Abs. 2 Nr. 3);
  • der Besuch von Sportveranstaltungen als Zuschauerin oder Zuschauer (§ 4 Abs. 2 Nr. 4);
  • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen (§ 4 Abs. 2 Nr. 5);
  • Angebote der Kinder- und Jugendarbeit als außerschulische Bildungsangebote (§ 4 Abs. 2 Nr. 6);
  • Veranstaltungen und Einrichtungen zur Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum, insbesondere in Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen im Innen- und Außenbereich (§ 4 Abs. 2 Nr. 8);
  • Mensen und alle sonstigen gastronomischen Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt (§ 4 Abs. 2 Nr. 10 und 11).

„2 G plus“: Bei Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern oder ähnlichen Angeboten mit Mitsingen, Tanzen und Schunkeln in Innenräumen gilt, dass diese nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmende ausgeübt werden dürfen, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen. Dies gilt NICHT für Personen bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren und Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, letztere Personen müssen über einen Testnachweis verfügen (§ 4 Abs. 3).

Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und andere vergleichbare Personen, die in der Jugendarbeit tätig sind und dabei Kontakt zu Gästen oder Nutzerinnen und Nutzern der Angebote oder untereinander haben, müssen immunisiert oder getestet sein. In den Fällen von „2 G“ und „2 G plus“ müssen nicht immunisierte Personen über den Nachweis einer negativen Testung verfügen und während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen (§ 4 Abs. 4).

Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu den Einrichtungen und Angeboten von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll dabei spätestens ab dem 26. November 2021 die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Zudem ist mindestens im Rahmen angemessener Stichproben auch ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweispapier vorzunehmen. Deshalb sind bei der Inanspruchnahme oder Ausübung dieser Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten der jeweilige Immunisierungs- oder Testnachweis und ein amtliches Ausweispapier mitzuführen und auf Verlangen den jeweils für die Kontrolle verantwortlichen Personen vorzuzeigen. Personen, die den erforderlichen Nachweis und bei stichprobenhaften Überprüfungen den Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Nutzung genannten Angebote, Einrichtungen, Veranstaltungen und Tätigkeiten durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Veranstaltung verantwortlichen Personen auszuschließen (§ 4 Abs. 6).

Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung (§ 4 Abs. 7).

Arbeit mit Konfirmanden und Konfirmandinnen

Konfirmandinnen und Konfirmanden sind in der Regel nicht älter als 15 Jahre. Deshalb kommt hier § 4 Abs.2 Satz 2 der CoronaschutzVO NRW zur Anwendung, wonach die 2G-Regel bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis einschließlich 15 Jahren nicht anwendbar ist. Anzuwenden ist bei der KonfiArbeit also die 3G-Regel, das heißt alle Anwesenden müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Die Konfirmand*innen gelten als Schüler und Schülerinnen generell als getestet. Auch das Team bzw. die Unterrichtenden müssen immunisiert oder getestet sein. Auf Hygienemaßnahmen, Abstandhalten und Maskenpflicht ist bei Gruppen weiterhin zu achten. An festen Sitz- oder Stehplätzen besteht aber keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot mehr. Da die Konfirmandenarbeit eine Form der freien Religionsausübung ist, ist auch bei älteren Jugendlichen (ab 16 Jahre) und Hauptamtlichen die Einhaltung der 2G-Regel nicht verpflichtend, wird aber empfohlen!