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Gemeindeleben in Zeiten von Corona

Gemeindeleben in Zeiten von Corona
Veröffentlicht von Martin martin.rogalla@ekir.de am Di., 18. Mai. 2021 00:00 Uhr
Corona-Infos

Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle informieren wir Sie regelmäßig über unseren aktuellen Umgang mit dem Coronavirus:

Seit über einem halben Jahr verzichten wir in unserer Stadtkirchengemeinde auf Präsenzgottesdienste, was uns allen von Woche zu Woche schwerer fällt.

Angesichts fallender Inzidenzen in Remscheid haben wir uns nun nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, wenigstens am Pfingstsonntag um 10.00 Uhr einen ersten Präsenzgottesdienst in der Stadtkirche anzubieten; natürlich unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen und mit dem Angebot sich vor dem Gottesdienst um 9.30 Uhr im Vaßbendersaal testen zu lassen.

Ob es zeitnah weitere Präsenzgottesdienste geben kann, ist v.a. abhängig von der Entwicklung der Infektionslage in Remscheid. 

Ensprechend unseres aktuellen Gottesdienstplans wird es in der Stadtkirche und in der Pauluskirche aber weiterhin Online-Gottesdienste geben.

Leider werden wir auch in den nächsten Wochen noch nicht zu Gruppenangeboten und kulturellen Veranstaltungen in unsere Räumlichkeiten einladen können.

Wir hoffen aber sehr, dass nach den Sommerferien wieder ein etwas "normaleres" Gemeindeleben möglich sein wird.

Natürlich bleibt unser Pfarrteam jederzeit für Sie ansprechbar.

 

Hier finden Sie die aktuelle kirchliche Corona Schutzverordnungen (NRW)

Stand: 18. Mai 2021, 14:15 Uhr

Für Nordrhein-Westfalen haben wir uns mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche auf eine Novellierung der Empfehlungen für ein Schutzkonzept für die Gestaltung von Gottesdiensten und Trauerfeiern der drei Landeskirchen in NRW auf der Grundlage des EKD-Eckpunktepapiers zur Corona-Schutzverordnung verständigt. Sie finden die entsprechenden Punkte unter „Bestattungen“ und „Gottesdienste“.

Im öffentlichen Raum dürfen sich nur Personen eines Hausstandes mit mehreren Personen ioeines anderen Hausstandes  bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen treffen. In Kreisen oder kreisfreien Städten, in denen die 7-Tages-Inzidenz stabil (an fünf aufeinander folgenden Werktagen) unter 50 liegt, dürfen sich höchstens zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Kinder im Alter von einschließlich vierzehn Jahren und andere zu betreuende oder hilfsbedürftige Personen, deren Betreuung nicht anders gewährleistet werden kann, können dazu kommen. Paare gelten unabhängig von den Wohnverhältnissen als ein Hausstand. Der Mindestabstand von 1,5 Metern darf dabei unterschritten werden; in Innenräumen besteht aber die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt auch für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr.

Für Zusammenkünfte und Veranstaltungen, für die nach der Coronaschutzverordnung NRW eine Höchstzahl zulässiger Personen festgesetzt ist, werden Personen mit nachgewiesener Immunisierung durch Impfung oder Genesung in diese Höchstzahl nicht eingerechnet. Das gilt jedoch nicht für gebäude- oder einrichtungsbezogene Personengrenzen pro Quadratmeter!

Bestattungen

Beerdigungen sind zulässig. Außer zwischen nahen Angehörigen muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Einhaltung des Mindestabstands ist auch entbehrlich in festen Gruppen wie oben definiert. Bei Trauerfeiern ist ab dem 25.1.2021 wie bei allen Versammlungen zur Religionsausübung eine  medizinische Maske zu tragen. Das gilt unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands. Die Maske darf vorübergehend abgelegt werden bei Vortragstätigkeit oder Redebeiträgen mit Mindestabstand zu anderen Personen, zur Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen und zur Einnahme von Speisen und Getränken. In geschlossenen Räumen ist für die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl von Gelegenheiten zum Händewaschen bzw. Desinfizieren zu sorgen. Alle Kontaktflächen und Sanitärbereiche sind regelmäßig infektionschutzgerecht zu reinigen und es ist für eine gute Durchlüftung zu sorgen. Die einfache Rückverfolgbarkeit (Name, Adresse und Telefonnummer sowie bei wechselnden Teilnehmenden Zeitpunkt von Ankunft und Weggang) ist zu gewährleisten, auch von nahen Angehörigenzwischen von denen kein Mindestabstand eingehalten wird. Bei Teilnahme von mehr als 100 Personen wird ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorausgesetzt.

Freizeiten

Reisebusreisen oder sonstige Gruppenreisen in Bussen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Gruppen und Kreise

Unter den Voraussetzungen, unter denen sich Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen, können auch Gruppen und Kreise stattfinden.

Angebote der Jugendhilfe

Zulässig sind gemäß § 7 Abs. 1a unter Beachtung der Kontaktbeschränkungs- sowie Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen nach §§ 2 bis 4a:

  • Betreuungsangebote der Einzelbetreuung in Präsenz in Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe
  • Angebote der Jugendförderung im Innenbereich für Gruppen von höchstens fünf jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren (zuzüglich Betreuungspersonen)
  • Angebote im Freien für Gruppen von höchstens zwanzig jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren (zuzüglich Betreuungspersonen)
  • über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a und §§ 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch

Nicht zulässig sind nach wie vor Sportangebote der Bildungsträger sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche (§ 7 Abs. 1).

Gottesdienste

„Der Schutz des Nächsten ist eine dem Glauben an den dreieinigen Gott innewohnende Forderung; insofern werden im Folgenden Selbstverpflichtungen der evangelischen Kirchen formuliert, die nicht allein den virologischen Einsichten Folge leisten, sondern auch den eigenen ethischen Einsichten zum Schutz der Nächsten (EKD-Eckpunktepapier vom 24.4.2020).“ Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

  1. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW. Die darin enthaltenen Hygiene- und Abstandsregeln (insbesondere Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m außer zwischen Personen in festen Gruppen, bei denen gemäß  §2 Abs. 2, 1b CoronaSchVO auf den Mindestabstand verzichtet werden darf, s.o.) müssen befolgt werden.
  2. In Kirchen und anderen geschlossenen Räumen richtet sich die mögliche Teilnehmendenhöchstzahl danach, wie viele Menschen in dem betreffenden Raum den geforderten Abstand einhalten können; die Zahl von 250 Anwesenden darf jedoch nicht überschritten werden. An Gottesdiensten unter freiem Himmel dürfen bis zu 500 Menschen teilnehmen. Bei Freiluftgottesdiensten werden Personen, die eine Immunisierung nachweisen können, nicht bei der zulässigen Personenzahl mitgezählt (s.o.)!
  3. Zu- und Abgang der Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher sind getrennt voneinander zu regeln.
  4. Ab dem 25. Januar 2021 sind bei Gottesdiensten und allen anderen Versammlungen zur Religionsausübung (zum Beispiel Trauer- und andere Feiern, Andachten) medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen (OP- oder FFP2-Masken) auch am Platz zu tragen. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske ist auch in die von den Kirchengemeinden der jeweils zuständigen Behörde einmalig vorzulegenden Schutzkonzepte mit aufzunehmen! Sofern ein Schutzkonzept schon vorgelegt wurde, ist ein entsprechender Passus zu ergänzen.
  5. Die Kirchengemeinden entscheiden unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens, ob und in welchem Umfang sie beabsichtigen, Gottesdienste in Präsenz durchzuführen, und informieren darüber die vor Ort zuständigen Ordnungsämter. Grundsätzlich genügt eine einmalige Information, sofern nicht wesentliche Änderungen eintreten.
  6. Gemeindegesang ist nicht erlaubt. Chorgesang und kirchenmusikalische Gestaltung durch Musikensembles und Bläserchöre  sind unter Einhaltung entsprechender Abstandsregelungen (mindestens zwei Meter untereinander und zu anderen Personen) und in begrenzter Anzahl der Akteure möglich.
  7. Bei Gottesdiensten in Kirchen und anderen Gebäuden ist die besondere Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, das heißt neben der Erhebung von Namen, Adresse und Telefonnummer ist ein Sitzplan zu erstellen, der darüber Auskunft gibt, welche Person wo gesessen hat. Dieser Plan ist ebenso wie die Daten für vier Wochen aufzubewahren. Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel ist die einfache Rückverfolgbarkeit ausreichend, also die Erhebung von Namen, Adresse und Telefonnummer. Die Daten müssen für vier Wochen aufbewahrt werden. Für Gottesdienste, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, ist ein Anmeldeerfordernis einzuführen!
  8. Für Nordrhein-Westfalen sind zudem folgende zusätzliche Einschränkungen für den Fall verabredet worden, dass die örtliche 7-Tage-Inzidenz bei einem Wert von mehr als 200 liegt. Dann greifen folgende Empfehlungen:
    1. Die Höchstzahl für Teilnehmende an Freiluftgottesdiensten wird auf 250 festgeschrieben. (Das gilt nicht für nachgewiesen immunisierte Personen).
    2. Die Höchstzahl für Teilnehmende an Gottesdiensten in Kirchen und open air wird um 30 Prozent reduziert. D. h. zum Beispiel: Sind in einer Kirche oder auf einem offenen Platz unter den „normalen“ Regelungen zum Infektionsschutz 50 Plätze belegbar, werden bei oben angegebener 7-Tage-Inzidenz nur noch 35 genutzt.
    3. Gottesdienste dürfen nicht länger als 45 Minuten andauern.

 

Da Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen unter Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen wieder möglich sind, ist dort auch seelsorgliche Begleitung wieder möglich.

Kirchenmusik

Konzerte und ähnliche Veranstaltungen in Innenräumen sind unzulässig. Im Freien sind Konzerte und derartige Veranstaltungen zulässig für höchstens 500 Zuschauerinnen und Zuschauer mit nachgewiesener Immunisierung oder negativem Test und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit. Die vorgeschriebenen Mindestabstände sind einzuhalten. Liegt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert stabil unter 50, sind Konzerte unter diesen Bedingungen auch in Innenräumen erlaubt. Der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb ist mit nachgewiesener Immunisierung oder negativem Test sowie besonderer Rückverfolgbarkeit im Freien und bei einem stabilen Inzidenzwert unter 50 auch in Innenräumen erlaubt. Musikfeste, Festivals und ähnliche Veranstaltungen bleiben untersagt. Chorproben und Proben von Bläserchören, die unter den Maßgaben der CoronaSchVO NRW gezielt für den Einsatz des Chores in einem Gottesdienst oder in einer entsprechenden Gottesdienst-Videoproduktion stattfinden, sind erlaubt. Das Kurrendeblasen vor Altenheimen und Krankenhäusern von höchstens zehn Bläserinnen und Bläsern ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zulässig, wenn dies aus seelsorglichen Gründen vom zuständigen Presbyterium für geboten und erforderlich gehalten wird. Es müssen zwingend kirchliche Bläserchöre sein und die Vortragsstücke sollten erkennbar geistlichen Bezug beziehungsweise Verkündigungscharakter haben. Die Bläsergruppe darf nur im Auftrag und in Abstimmung mit dem zuständigen Presbyterium blasen und sollte die jeweiligen Einsätze im Voraus dem örtlich zuständigen Ordnungsamt anzeigen.

Konfirmandenarbeit

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden ist eine Form der freien Religionsausübung. Auf Grund des anhaltend hohen Infektionsgeschehens wird den Gemeinden empfohlen, vor Ort mit allen Beteiligten (Konfirmandinnen und Konfirmanden, Eltern/Sorgeberechtigte der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Gruppenleitungen in der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit, Presbyterium) abzustimmen, ob ausschließlich digitale Formen der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit genutzt werden sollen oder ob es präsente Formate der Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit geben kann. Sofern präsente Formate geplant werden, muss dazu ein Hygienekonzept entwickelt werden, welches sich an den Bestimmungen für die Jugendarbeit (siehe Jugendhilfe) in der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung NRW zu orientieren hat. Für die Zeit des bundesweiten harten Lockdowns empfehlen wir, die Konfirmandenarbeit ausschließlich digital stattfinden zu lassen.

Gremien

Sitzungen von Presbyterien, Kreissynodalvorständen, Kreissynoden und anderen rechtlich vorgesehenen Gremien dürfen mit bis zu zwanzig Personen stattfinden, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können. Mit mehr als zwanzig, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen beziehungsweise 500 Personen im Freien dürfen,  nur nach Anzeige bei den zuständigen Behörden stattfinden, wenn die Sitzung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen vor dem 4. Juni 2021 in Präsenz und mit der vorgesehenen Personenzahl durchgeführt werden muss. Grundsätzlich ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Er darf unterschritten werden beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit Personen aus einem anderen Hausstand wie oben beschrieben oder wenn dies zur Begleitung unterstützungswürdiger Personen erforderlich ist oder wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen Tröpfcheninfektionen vollständig verhindert werden (bauliche Abtrennung, Glas, Plexiglas oder ähnliches). Wenn auf den Mindestabstand zulässigerweise verzichtet wird, ist die besondere Rückverfolgbarkeit  (Erstellung eines Sitzplans) zu gewährleisten. Unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands ist in geschlossenen Räumen, im Freien bei mehr als 25 Teilnehmenden, eine Alltagsmaske zu tragen. Wir empfehlen aber auch hier das Tragen einer medizinischen Maske! Vorübergehend darf die Maske wie schon oben unter „Bestattungen“ beschrieben abgelegt werden. Ebenso muss wie unter „Bestattungen“ beschrieben für geeignete Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen gesorgt sein und die einfache Rückverfolgbarkeit ist zu gewährleisten.

(Auch hier gilt, dass, sofern der Mindestabstand eingehalten wird, nachgewiesen immunisierte    Personen nicht mitzählen).